Archiv für den Monat: Juni 2014

Betriebsvereinbarungen

Betriebsvereinbarungen sind ein sicheres Mittel, um die Mitbestimmungsrechte des zuständigen Betriebsrats zu beachten.

Aus Sicht des Datenschutzes bietet es für Unternehmen und Betriebsräte viele Vorteile. Insbesondere ist der Einsatz dort sinnvoll, wo eine freiwillige Zustimmung von Mitarbeitern erforderlich ist bzw., die persönlichen Rechte der Mitarbeiter betroffen sind.

  • Compliance-Kontrollen
    Kontrollmaßnahmen oder Befragung zur Aufdeckung und Vermeidung von Straftaten
  • Videoüberwachung
  • Nutzungsvereinbarungen (PVs, lokales Netz, Intranet, Internet, Emails, Telefonanlagen)
  • Umgang mit Bordcomputer, Ortungssystemen und Smartphones
  • Zeiterfassung und Arbeitszeitkonten

In diesen Bereichen kann eine BV eine größere Rechtssicherheit im Bereich des Datenschutzes schaffen. Ziel dieser Betriebsvereinbarungen ist die Schaffung eines rechtssicheren und transparenten Umgangs mit den Beschäftigtendaten.

Leitfaden Datenpannen

Die Artikel-29-Datenschutzgruppe ist das unabhängige Beratungsgremium der Europäischen Kommission in Fragen des Datenschutzes. Diese hat nun einen Leitfaden (engl) veröffentlicht, der sich mit konkreten Fragen rund um die Meldung nach der VERORDNUNG (EU) Nr. 611/2013 DER KOMMISSION (dies entspricht in Deutschland § 42 a BDSG) beschäftigt.

E-Mail Werbung

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. (eco) hat 2014 neue Leitlinien für die Praxis Richtlinie für zulässiges E-Mail-Marketingherausgebracht. Auf 56 Seiten werden Sie hier ausführlich informiert, welche rechtlichen Fragen beim E-Mail-Versand beachtet werden müssen. Weiterhin finden Sie hier Vorschläge zur praktischen Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen und Praxisbeispiele.

Die Richtlinie ist im Internet unter www.eco.de/RichtlinieOnlineMarketing abrufbar.

Online-Banking mit mTANs

Aktuell warnt das Bundeskriminalamt (BKA) vor Betrug beim Online-Banking mit mTANs (auch als SMS-TAN bezeichnet). REINER SCT, Spezialist für Hard- und Software Lösungen zur Online-Sicherheit, bietet kostenlose Informationen, wie Nutzer sich am besten schützen können.

Laut BKA ist die Zahl der Attacken auf Online-Banking aktuell um 19 Prozent gestiegen – im Jahr 2013 seien rund 4.100 erfolgreiche Phishing-Angriffe auf das Online-Banking bekannt geworden. Die Hacker würden derzeit vor allem das mTAN-Verfahren angreifen, bei dem die Bank ihrem Kunden für jede Überweisung eine Transaktionsnummer via SMS auf das Handy sendet.

Kriminelle verschaffen sich über vom Nutzer unbemerkt manipulierte Apps Zugang zum Smartphone ihrer Opfer und spähen persönliche Daten aus bzw. leiten Banküberweisungen um. Nach Angaben der Sicherheitsfirma Kasperky habe sich allein im ersten Quartal 2014 die Zahl der Smartphone-Attacken mit dem derzeit geläufigsten Trojaner – also einem Schadprogramm – fast versechsfacht.  

Quelle: DATAKONTEXT